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Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’

Kaninchen draussen bei klirrender Kälte und Minusgraden

1. February 2012

Kaninchen draussen bei klirrender Kälte und Minusgraden


Kaninchen kommen mit Kälte viel besser zurecht als mit Wärme.

Sie bilden ein dickes Fell und sind rundum gut geschützt.

Ganz wichtig sind trockene und vor Zugluft geschützte Unterstände.

Solange sie es von Anfang an gewöhnt sind, also schon im Herbst draußen

sind und sich langsam an die Kälte gewöhnen können, ist alles in Ordnung.

Die Kaninchen bekommen ihr Winterfell und frieren damit überhaupt nicht.

Auf keinen Fall zwischendurch ins Haus holen, wenn ja dann nur in den kühlen Keller.

Unsere eigenen Kaninchen und Meerschweinchen kennen den Dauerfrost

noch vom letzten Jahr.

Bei minus fünf Grad haben wir über den Stall noch zusätzlich eine Wolldecke gelegt.

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Viel Stroh und auch Heu in den Käfig legen.


Ganz wichtig ist, dass keine Metallteile im Käfig sind,

oftmals sieht man als Unterlagen Bodenwannen aus Metall,

bei Minustemperaturen kann das zu Erfrierungen der Pfötchen führen.

Wir geben täglich mehrmals frisches Wasser, am besten in kleinen Porzellangefässen (kein Alu)

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Die Trinkflaschen haben meist auch einen Metallnippel,

bitte bei Frost rausnehmen oder einfach umdrehen,

so das der Trinknippel nach aussen zeigt.

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Wichtig: kein heißes Wasser für Trinkflaschen benutzen, da heißes Wasser schneller gefriert als kaltes.

Obst und Gemüse (Schlangengurke) gefriert jetzt auch sehr schnell, deshalb in klein geschnittenen Stückchen reichen und nur in kleinen Portionen zum sofortigen Verzehr.

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Ihre Tiermedizinische Fachangestellte

Allgemeines

Schilddrüsenüberfunktion der Katze

27. January 2012

Schilddrüsenüberfunktion der Katze

Die häufigste hormonelle Störung der älteren Katze ist die Schilddrüsenüberfunktion.

Ab einem Alter von ca. 10 Jahren neigen diese Katzen dazu Gewicht zu verlieren, obwohl

sie gut oder sogar sehr gut fressen.

Weitere Symptome sind Hyperaktivität, Nervosität oder sogar Aggressivität, ein struppiges

Fell, Erbrechen und Durchfälle.

Ursache ist in der Regel ein gutartiger Tumor, der zu einer vermehrten Produktion von Thyroxin führt.

Dies erhöht den Stoffwechsel der Katze. Die Herzfrequenz steigt, ebenso die Atemfrequenz und der Blutdruck.

Daraus ergeben sich Herzmuskelveränderungen und Nierenschäden.

Manchmal kann man eine vergrößerte Schilddrüse am Hals fühlen.

Eine Blutuntersuchung kann die Verdachtsdiagnose bestätigen.

Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt,

beträgt die Lebenserwartung nur ca. zwei Jahre.

Wir haben grundsätzlich drei Therapiemöglichkeiten.

  1. Medikamentöse Therapie
  2. Radio/Jod Therapie
  3. Chirurgische Therapie

Aufgrund des Alters der meisten Katzen werden häufig die zweite und die dritte Behandlungsmöglichkeit

nicht gewählt, da dazu eine Narkose notwendig ist bzw. spezielle Therapiezentren aufgesucht werden müssen.

Bei der medikamentösen Behandlung wird ein Schilddrüsen-Hemmstoff verwendet.

Es steht ein speziell für Katzen entwickeltes Medikament zur Verfügung,

das in Tablettenform vorliegt und relativ gut zu verabreichen ist.

Während der medikamentösen Einstellungsphase sind mehrfache Kontrollen

des Hormonspiegels nötig. Später reichen Folgeuntersuchungen in halbjährlichen Abständen.

Leider müssen die Medikamente lebenslang gegeben werden.

Allgemeines

Obst und Gemüse

8. November 2011

Gemüse und Obst für unseren Hund

Gemüse füttert man hauptsächlich, um einen Ersatz für den Magen-Darm-Inhalt des Beutetieres zu haben. Auch erhält der Hund durch Obst und Gemüse viele Vitamine, Mineralien, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Faserstoffe in diesen pflanzlichen Lebensmitteln haben eine wichtige Aufgabe bei der Pflege des Darms, den sie reinigen helfen.

Obst und Gemüse füttern

Hunden fehlen die Enzyme, die sie brauchen, um die Zellstruktur von pflanzlichen Futtermitteln aufschließen zu können. Man sollte Gemüse leicht dünsten oder es fein pürieren. Obst als auch Gemüse können als Einzelmahlzeit gefüttert werden. Man kann sie aber auch mit Fleisch oder Getreide vermischen, um die Mahlzeit mit Vitaminen aufzuwerten. Wenn der Hund nicht gerne Gemüse frisst, kann man sich dadurch helfen, dass man etwas unter das Gemüse mischt, was ihm schmeckt- zum Beispiel Thunfisch, Leber, Joghurt, Quark, Hüttenkäse, kleine Käsestückchen. Man fängt mit kleinen Mengen  Gemüse an. Fast alle Obst- und Gemüsesorten eignen sich als Hundefutter. Einige aber sollte man besser meiden, beziehungsweise sie nur in kleinsten Mengen füttern. Bei manchen Obst- und Gemüsesorten ist Vorsicht geboten. Was vom Menschen roh gegessen werden darf, kann auch der Hund roh fressen :)

Obstsorten: Äpfel, Apfelsinen, Birnen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren,

Kiwis, Nektarinen , Pfirsiche, Melonen, Pflaumen und Zitrusfrüchte.

Obstkerne und -steine enthalten Blausäure und sollten nicht mitgefüttert

werden, u.a. besteht Verstopfungsgefahr.

Rohe Kartoffeln, rohe Bohnen, Avocados und Auberginen, darauf sollte völlig verzichtet werden. Auch Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Rettich sollte den Hunden nicht vorgesetzt werden. Dasselbe gilt auch für Quitten.
Tomaten darf man einem Hund nur in kleinsten Mengen zu fressen geben, und auch nur reife Tomaten. Auch Artischocken, Erbsen und Küchenkräuter, die ätherische Öle besitzen, darf ein Hund nur in kleinsten Mengen verzehren.

gekocht: Broccoli, Blumenkohl, Bohnen, Chinakohl, Kürbis, Sellerie, Spinat und Rote Beete, Mais.

Zu Weintrauben und Rosinen sind Fälle bekannt, in denen sich Hunde durch deren Genuss vergiftet haben. Es kam zu akutem Nierenversagen. Deshalb sollten

Weintrauben und Rosinen tabu bleiben.

Zwiebeln und Knoblauch sollten nicht verwendet werden, da das hierin

enthaltene Allicin und Alliin beim Hund zu Unverträglichkeiten führt.

Es ist ein Ammenmärchen das Knoblauch Flöhe und Zecken vertreibt :)


Allgemeines

Allergien

30. April 2011

Frühling: Pollen, Allergien

Auch Tiere neigen zu Allergien.

Die häufigsten sind Flohspeichelallergien, Pollenallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Die Tiere reagieren mit Juckreiz, der leider keine Rückschlüsse auf die Ursache

zuläßt. [Parasiten, Stoffwechselstörungen, Allergien, Futtermittelunverträglichkeiten]

Die erste Maßnahme ist daher die Suche nach Ektoparasiten

( Flöhe, Läuse, Milben, Bandwurmglieder im Analbereich ) und deren Bekämpfung.

Augen und Nasenausfluss, der nicht eitrig ist und der draußen schlimmer als drinnen auftritt,

kann auf Pollenallergien hindeuten.

Stinkende Ohren, rote feuchte Ekzeme am Bauch, Innenschenkel und im

Zwischenzehenbereich sind oft ein Zeichen für eine

Futtermittelunverträglichkeit.

Über Allergietests im Blut oder über Bioresonanzuntersuchungen

kann man versuchen, das auslösende Allergen zu finden.

Eine Allergie ist nicht heilbar !

Man kann die Auslöser versuchen zu meiden, die Symptome bekämpfen und

eine gute Lebensqualität herstellen.

Manchmal verschwinden Allergien auch so plötzlich wieder,

wie sie gekommen sind.

Allgemeines

Sommer, Parasiten und Blüten

28. April 2011

Im letzten Jahr haben wir auf die Sommerhitze,  Grannen und Spelzen, sowie Zecken hingewiesen. Auch dieses Jahr wollen wir wieder auf diese Themen hinweisen.

Die Artikel dazu können sie nachlesen:

zeckenzange Zum entfernen von Zecken eigenen sich z.B. diese Zeckenzangen, erhältlich in jedem Zoo-Fachgeschäft oder bei Ihrem Tierarzt.

Allgemeines

Flohbefall

21. November 2010

Dem Floh wird es draussen zu kalt.

Seit einigen Wochen haben wir in unseren Wohnungen wieder die Heizungen laufen,

was zur Folge hat, dass immer mehr Leute in unsere Praxis kommen und über

unerwünschte Mitbewohner klagen.

Nicht nur die Tiere (Hunde, Katzen, Kaninchen(Bayer Tiergesundheit) sondern auch die Menschen zeigen

Juckreiz und kleine gerötete Einstichstellen.

Beim Menschen zeigen sich diese Stiche vor allem am Sockenrand oder im Gürtelbereich.

Da der Floh nur zur Blutmahlzeit am Tier selbst ist und danach seine Eier in der Umgebung des Tieres ablegt,

gilt hier der dringende Rat nicht nur das Tier mit einem wirkungsvollen Flohmittel zu behandeln,

sondern auch die Umgebung.

Körbchen, Sofas und bevorzugte Liegestellen müssen gründlich gesaugt und eventuell mit einem Insektizid ausgesprüht werden.

Denken Sie auch an die Behandlung des Staubsaugerbeutels und des Autos.

Lassen Sie sich in ihrer Tierarztpraxis beraten, welche Mittel

für Ihre Wohnung und Ihr Tier sinnvoll sind.

Flöhe sind kein Unsauberkeitsproblem !

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Flöhe werden von “draußen”, aus der Umgebung, oder eher seltener von einem Besucher-Tier eingeschleppt.

Das kann beim Hundespaziergang oder beim Herumstromern von Katzen leicht passieren.

Wildtiere (v.a.Igel) sind als Flohträger in der Umgebung auch nicht zu vermeiden.

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Ihre Tiermedizinische Fachangestellte

Allgemeines

Winter – Hilfe für kleine Igel

11. November 2010

der Winter kommt.

Zu diesem Thema siehe Linkseite der Link  Pro-Igel

Ihre Tiermedizinische Fachangestellte

Allgemeines

Grannen und Spelzen

4. August 2010

Es ist wieder Grannen – und Spelzen-Zeit

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Jetzt blühen wieder Gras und Getreide an jeder Wiesenecke.

Dabei entstehen Ähren und Grannen, die im trockenen Zustand auf den Boden fallen.


Für unsere Vierbeiner sind diese Grannen und Spelzen als Fremdkörper

sehr unangenehm, vor allem wenn sie sich in die Haut bohren.

Dort wandern sie dann unter der Haut weiter, indem sie sich öffnen wie ein Regenschirm.

Sie gehen dann nur noch vorwärts und nicht mehr rückwärts,

entzünden sich schnell und können dann fast nur noch vom Tierarzt entfernt werden.

Sie können außer in die Pfoten auch in die Augen und Ohren (ständiges Kopfschütteln)

oder über die Nase in die Bronchien gelangen.

Auch Präputium  (Penisvorhaut) und Scheide sind als Körperöffnungen gefährdet.

Man sollte daher nach jedem Spaziergang mit unserem Hund, diesen gründlich kontrollieren und absuchen, vor allem im Zwischenzehenbereich, an den Ohren und an den Augen.

Am besten geht das, wenn man die Pfoten der langhaarigen Hunde anfeuchtet.

Dann sieht man eine Granne viel besser.

Langhaarige Hunde sollten in der jetzigen Zeit die Haare  auch im Zwischenzehenbereich

gekürzt bekommen.

Sollten Sie eine auffällige Beule im Zwischenzehenbereich entdecken und Ihr Hund leckt sich ständig dort die Pfote, dann suchen Sie bitte umgehend Ihren Tierarzt auf.

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Ihre Tiermedizinische Fachangestellte


Allgemeines

Kastration Katze

6. July 2010
Fakt ist, Katzen sind äußerst fruchtbare Tiere.
Es wurde ausgerechnet, dass eine einzige Katze, mitgezählt alle Verwandten Nachkommen, innerhalb von nur 5 Jahren 13.000 Nachkommen hätte.
Je nach Rasse sind sie schon in einem Alter von 5 –9 Monaten geschlechtsreif, oft auch frühreif und könnten schon mit 5 Monaten Junge bekommen.
Die Periode der Zeugungsbereitschaft nennt man bei der Kätzin „Rolligkeit“. Die Katzendamen sind in dieser Zeit extrem unruhig, rollen und wälzen sich, schreien, markieren sogar häufig mit Urin ihr Revier, kleben einem förmlich an den Beinen und entpuppen sich als die reinsten „Nervenplagen“.
In der Natur haben die Katzen mehrere Zyklen pro Jahr d.h. sie werden im Frühjahr und Sommer mehrmals paarungswillig. Die Rolligkeit kehrt alle 15 –28 Tage wieder bis die Katzen vom Kater gedeckt worden sind.
Das Tageslicht ist für die Sexuale-Hormonausschüttung ist von grosser Bedeutung.
Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, setzen die Zyklen aus, und die Katze wird erst im nächsten Frühjahr wieder deckbereit.
Wohnungskatzen sind oft dauerrollig, da sie ja nicht dem Naturlicht ausgesetzt sind und die Tage so lang sind bis die Familie das Licht ausmacht.
Diese Dauerrolligkeit ist gesundheitsgefährdend,das Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung entfällt bei einer KAstration.
Haben Sie keine Zuchtkatze und wünschen Sie keine Nachkommen,
ist die Entscheidung zur Kastration für Ihre Katze eine gesunde  Entscheidung.
Unsere Tierheime sitzen voll mit Katzen, die ein Zuhause suchen, und es sollten nicht noch mehr Nachkommen produziert werden.
Eine Kastration ist aktiver Tierschutz!
Die Kastration ist die schonendste und sicherste Methode zur Verhinderung der Trächtigkeit.
Kastrierte Katzen werden im Vergleich zu ihren unkastrierten Artgenossinnen doppelt so alt, sie bleiben in der Nähe des Hauses und sind somit viel weniger Gefahren ausgesetzt.
Wann ist der richtige Zeitpunkt meine Katze kastrieren zu lassen ?
Unsere kleinen Lieblinge sollten im Alter von ca 4-7 Monaten kastriert werden, auf jeden Fall vor der ersten Rolligkeit, wenn es eine Freigängerinn ist,damit sich kein unerwünschter Nachwuchs einstellt.
Was muss ich bei der Operation beachten?
Ihr Kätzchen muss nüchtern bleiben. Es erhält nach 20.00 Uhr nichts mehr zu fressen, trinken darf die Katze selbstverständlich.
Zum vereinbarten Termin geben Sie Ihre Katze bei uns in der Praxis ab.
Hier wird sie dann operiert und bleibt bei uns auf der Station bis sie wieder munter ist. Sie schläft sich aus und wird selbstverständlich von uns überwacht. Am Nachmittag können Sie Ihr Kätzchen dann wieder abholen und mit nach Hause nehmen.
Was passiert eigentlich bei der Kastration?
Bei der Kätzin werden bei der Kastration die beiden Eierstöcke entfernt. Dazu muss der Bauch im Bereich des Bauchnabels freirasiert werden, und anschließend wird das Operationsfeld desinfiziert.
Nun wird unterhalb des Nabels mit dem Skapell ein kleiner Schnitt gesetzt die Eierstöcke werden entfernt. Diese werden dann mit feinen resorbierbaren (Faden der sich nach einiger Zeit auflöstlöst) Nahtmaterial abgebunden und dann abgetrennt. Dann wird der Bauch wieder geschlossen, zunächst wird die Muskelschicht des Bauches mit resorbierbaren Faden verschlossen und mit einer weiteren Naht dann die Haut.
Dieser Hautfaden wird nach 10 Tagen wieder gezogen.
Ihre Katze bekommt ein kleines Pflaster auf die Bauchnaht das meistens kaum eine Beachtung findet.
Noch in Narkose wird Ihre Katze tätowiert.
Tätowierung, ist keine Pflicht, sollte aber dennoch immer gemacht werden
Ihre Katze ist anhand der Nummer im Ohr immer zuzuordnen.
In einem Ohr ist die Nummer der Tierarztpraxis die die Kastration vorgenommen hat und in dem anderen Ohr eine fortlaufende Nummer die bei
Tasso gemeldet ist.
Nach der Operation?
Katzen verkraften die Operation problemlos, am nächsten Tag sind sie schon wieder putzmunter.
Zu Hause stellen Sie dem kleinen Patienten wenn er wieder vernünftig laufen kann ein wenig Wasser hin.
Am dritten Tag kommen Sie nochmals zu uns in die Praxis, hier wird dann eine Wundkontrolle gemacht und das Pflaster entfernt.
Zehn Tage später sehen wir uns zum Fädenziehen wieder.
Fütterungshinweis nach der Kastration.
Das wichtigste nach der Kastration und der Umstellung der Hormone ist die Fütterung. Katzen neigen dazu ein wenig zuzulegen, es liegt dann in der Macht des Besitzers dieses zu steuern, indem man entweder Futter für Kastrierte Katzen anbietet, oder einfach unter Beachtung des Gewichtes der Katze evtl etwas weniger füttert.
Ihre Tiermedizinische Fachangestellte

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Fakt ist, Katzen sind äußerst fruchtbare Tiere.

Es wurde ausgerechnet, dass eine einzige Katze, mitgezählt alle verwandten Nachkommen, innerhalb von nur 5 Jahren 13.000 Nachkommen hätte. Je nach Rasse sind sie schon in einem Alter von 5 –9 Monaten geschlechtsreif, oft auch frühreif und könnten schon mit 5 Monaten Junge bekommen. Die Periode der Zeugungsbereitschaft nennt man bei der Kätzin „Rolligkeit“. Die Katzendamen sind in dieser Zeit extrem unruhig, rollen und wälzen sich, schreien, markieren sogar häufig ihr Revier, kleben einem förmlich an den Beinen und entpuppen sich als die reinsten „Nervenplagen“.  In der Natur haben die Katzen mehrere Zyklen pro Jahr, d.h. sie werden im Frühjahr und Sommer mehrmals paarungswillig. Die Rolligkeit kehrt alle 15 –28 Tage wieder, bis die Katzen vom Kater gedeckt worden sind. Das Tageslicht ist für die Ausschüttung von Sexualhormonen von grosser Bedeutung. Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, setzen die Zyklen aus, und die Katze wird erst im nächsten Frühjahr wieder deckbereit. Wohnungskatzen sind oft dauerrollig, da sie ja nicht dem Naturlicht ausgesetzt sind und die Tage so lang sind, bis das Licht ausgemacht wird. Diese Dauerrolligkeit ist gesundheitsgefährdend, das Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung entfällt bei einer Kastration. Haben Sie keine Zuchtkatze und wünschen Sie keine Nachkommen, ist die Entscheidung zur Kastration für Ihre Katze eine gesunde  Entscheidung. Unsere Tierheime sitzen voll mit Katzen, die ein Zuhause suchen, und es sollten nicht noch mehr Nachkommen produziert werden.

Eine Kastration ist immer aktiver Tierschutz !

Die Kastration ist die schonendste und sicherste Methode zur Verhinderung der Trächtigkeit. Kastrierte Katzen werden im Vergleich zu ihren unkastrierten Artgenossinnen doppelt so alt, sie bleiben in der Nähe des Hauses und sind somit viel weniger Gefahren ausgesetzt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, meine Katze kastrieren zu lassen ?

Unsere kleinen Lieblinge sollten im Alter von ca 4-7 Monaten kastriert werden, auf jeden Fall vor der ersten Rolligkeit, wenn es eine Freigängerin ist, damit sich kein unerwünschter Nachwuchs einstellt.

Was muss ich bei der Operation beachten ?

Ihr Kätzchen muss nüchtern bleiben. Es erhält nach 20.00 Uhr nichts mehr zu fressen, trinken darf die Katze selbstverständlich. Zum vereinbarten Termin geben Sie Ihre Katze bei uns in der Praxis ab. Hier wird sie dann operiert und bleibt bei uns auf der Station bis sie wieder munter ist. Sie schläft sich aus und wird selbstverständlich von uns überwacht. Am Nachmittag können Sie Ihr Kätzchen dann wieder abholen und mit nach Hause nehmen.

Was passiert eigentlich bei der Kastration ?

Bei der Kätzin werden bei der Kastration die beiden Eierstöcke entfernt. Dazu muss der Bauch im Bereich des Bauchnabels freirasiert werden, anschließend wird das Operationsfeld desinfiziert. Nun wird unterhalb des Nabels mit dem Skalpell ein kleiner Schnitt gesetzt und die Eierstöcke werden entfernt. Dann wird die Bauchdecke wieder geschlossen. Zunächst wird die Muskelschicht des Bauches mit einem resorbierbaren Faden verschlossen und mit einer weiteren Naht dann die Haut. Dieser Hautfaden wird nach 10 Tagen wieder gezogen. Ihre Katze bekommt ein kleines Pflaster auf die Bauchnaht, welches meist kaum Beachtung findet.

Noch in Narkose wird Ihre Katze tätowiert. Tätowierung ist keine Pflicht, sollte aber dennoch immer gemacht werden. Ihre Katze ist anhand der Nummer im Ohr immer zuzuordnen. In einem Ohr ist die Nummer der Tierarztpraxis, welche die Kastration vorgenommen hat und in dem anderen Ohr eine fortlaufende Nummer die bei Tasso gemeldet ist.

Nach der Operation

Katzen verkraften die Operation problemlos, am nächsten Tag sind sie schon wieder putzmunter. Zu Hause stellen Sie dem kleinen Patienten, wenn er wieder vernünftig laufen kann, ein wenig Wasser hin. Am dritten Tag kommen Sie nochmals zu uns in die Praxis, hier wird dann eine Wundkontrolle gemacht und das Pflaster entfernt. Zehn Tage später sehen wir uns zum Fädenziehen wieder.

Fütterungshinweis nach der Kastration

Das Wichtigste nach der Kastration und der Umstellung der Hormone ist die Fütterung. Katzen neigen dazu, ein wenig zuzulegen. Es liegt dann in der Macht des Besitzers, dieses zu steuern, indem man entweder Futter für kastrierte Katzen anbietet, oder einfach unter Beachtung des Gewichtes der Katze evtl. etwas weniger füttert.

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Ihre Tiermedizinische Fachangestellte

Allgemeines

Sommerhitze

28. June 2010

Vorsicht Sommer !!

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist der Sommer endlich da.
Unsere Kaninchen sind darüber nicht so glücklich. Sonne und Wärme bedeuten für sie erhöhte gesundheitliche Gefahren.

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1. mit der Sonne steigen die Temperaturen über die Wohlfühltemperatur für Kaninchen von 15-18°C. Da die Tiere nur über die Nase schwitzen können, brauchen sie einen kühlen Schattenplatz und  zusätzlich Wasser zur Abkühlung.

2. die Fliegen vermehren sich und legen ihre Maden gerne ins Fell unserer Heimtiere. Besonders feuchtwarme Stellen um After und Geschlechtsbereich werden angeflogen. Vor allem bei Durchfällen droht Lebensgefahr durch die sich einbohrenden Maden.

3. Mücken und Flöhe haben Hochsaison und können die Myxomatose übertragen, so dass bald wieder die Zeit der überfahrenen Wildkaninchen kommt, die durch die Myxomatose zugeschwollene Augen haben.

4. Schnell wachsendes Gras erhöht die Gefahr von Durchfällen aufgrund des hohen Eiweißgehaltes, daher sollte man Kaninchenwiesen nicht zu sehr wässern.

5. bei Außenhaltung sind auch Raubtiere wie Marder, Greifvögel und Ratten zu bedenken, da Jungtierzeit ist.

.!!! 5.!!!  bei Außenhaltung sind auch Raubtiere wie Marder, Greifvögel und Ratten zu bedenken, da Jungtierzeit ist.

Ihre Tiermediznische Fachangestellte

Allgemeines

”Nein